Francesco Durantes Perfidia-Sonate. Ein Schlüssel zum Verständnis der Partimento-Praxis

Die Partimento-Praxis, die im Umfeld des neapolitanischen Musiklebens im späten 17. Jahrhundert entstand, erlebte eine eindrückliche räumliche und zeitliche Verbreitung bis ins 20. Jahrhundert hinein. In ihr bilden Generalbass (bzw. bassbezogener und modellbasierter Kontrapunkt) und Diminutionstechn...

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Bibliographic Details
Main Author: Nicoleta Paraschivescu
Format: Article
Language:deu
Published: Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) 2010-01-01
Series:Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie
Subjects:
Online Access:https://storage.gmth.de/zgmth/pdf/537
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Description
Summary:Die Partimento-Praxis, die im Umfeld des neapolitanischen Musiklebens im späten 17. Jahrhundert entstand, erlebte eine eindrückliche räumliche und zeitliche Verbreitung bis ins 20. Jahrhundert hinein. In ihr bilden Generalbass (bzw. bassbezogener und modellbasierter Kontrapunkt) und Diminutionstechnik sowie Improvisationskunst und instrumentale Virtuosität eine integrative Einheit. Der folgende Beitrag zeigt, dass Partimenti über ihre didaktische Bedeutung für die Musikerausbildung hinaus eine eigenständige musikalische Kunstform darstellen können. Bezugspunkt ist eines der wenigen aus dem 18. Jahrhundert überkommenen Beispiele für die vollständige Ausarbeitung eines Partimento-Basses, Francesco Durantes Perfidia-Sonate.
ISSN:1862-6742